In der Nacht des 30.5. versammelten sich gegen 23 Uhr etwa 50 Jugendliche vor der Polizeiwache Blüchnerstraße um dort bei dem einen oder anderen Bierchen den Abend ausklingen zu lassen. Mit dieser friedlich motivierten Aktion sollte der Unwille über die Einschränkung von linken emanzipatorischen Freiräumen in Rostock zum Ausdruck gebracht werden.
Schon nach kurzer Zeit fuhren die Cops mit ein paar Wagen vor und schienen mit der Situation sichtlich überfordert zu sein. Da der Partymob nicht bereit war so ohne weiteres abzuziehen, sahen sie sich genötigt, auf Verstärkung zu warten. Diese traf später dann auch in Form von sage und schreibe 20 Wannen vor Ort ein. Um sich der Personalienkontrolle zu entziehen, zog der Mob ab, wurde jedoch von einigen übermotivierten Jungbullen verfolgt, die sich mit sichtlicher Freude austobten und äußerst brutal zu Werke gingen und so ein paar Leute kurzzeitig festsetzten.
Es stellt sich die Frage was die Cops mit solcher übertriebener Gewaltanwendung gegen friedlich auftretene Jugendliche erreichen wollen? Wahrscheinlich soll erreicht werden, dass mensch sich in Zukunft zweimal überlegt, ob solche Aktionen weiterhin Sinn machen. Eine Überlegung die sicherlich sinnvoll ist, denn wir können auch anders, wenn friedlicher Protest nur dazu führt, dass die Bullen ihre sture Gewaltschiene durchziehen, dann kann mensch auch zu anderen Mitteln greifen.
Wir werden kämpfen und lieben und hassen
Wir werden uns fragen und zählen uns nie zu den Massen
Wir werden merken und eure Normen nie verstehen
Und wenn es dann so weit ist, die Faust aus der Tasche ziehen
0 Antworten auf “Die Straszen gehören uns”